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Whisky schmeckt nicht? So kannst du Whisky veredeln und geschmacklich verbessern

7. Sept.
5 Min. Lesezeit

Du hast eine Flasche Whisky zu Hause, die dir nicht besonders schmeckt? Bevor sie dauerhaft im hintersten Winkel deiner Hausbar verschwindet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Geschmack eines Whiskys zu verändern und neue Aromen zu entdecken.


Whisky der nicht schmeckt kann geschmacklich verändert werden mit den Soak Staves

Eine davon ist das Whisky Finishing beziehungsweise die Nachreifung mit Eichenholz. Dabei bekommt ein bereits gereifter Whisky zusätzlichen Kontakt mit Holz und kann dadurch neue Aromen und eine andere geschmackliche Richtung entwickeln.


Genau dieses Prinzip lässt sich auch zu Hause ausprobieren – zum Beispiel mit den von uns entwickelten, sogenannten Soak Staves.


Warum schmeckt mir ein Whisky nicht?


Dass ein Whisky nicht schmeckt, bedeutet nicht automatisch, dass er schlecht ist. Whisky ist ausgesprochen vielseitig: Je nach Getreide, Destillation, Fassart, Reifezeit und Herstellung können Aromen von Vanille und Karamell bis hin zu Trockenfrüchten, Gewürzen, Nüssen, Rauch oder Holz entstehen.


Dazu kommt der persönliche Geschmack.

Ein Whisky, der für eine Person zu rauchig ist, kann für eine andere genau deshalb interessant sein. Ein anderer Whisky wirkt vielleicht zu trocken, zu alkoholisch, zu holzig oder einfach wenig aromatisch.

Wenn dir eine Abfüllung nicht gefällt, kann deshalb ein anderer Umgang mit ihr interessanter sein, als sofort eine neue Flasche zu kaufen.


Kann man Whisky geschmacklich verbessern?


Ja – allerdings sollte man zwischen „verbessern“ und „verändern“ unterscheiden.

Durch eine Nachreifung oder ein Finishing wird ein Whisky nicht automatisch objektiv besser.

Sein Geschmacksprofil verändert sich.


Genau darin liegt der Reiz: Ein eher zurückhaltender Whisky. der wie viele handelsüblichen Blended Scotch Whiskys (á la Ballantines, Johnnie Walker Red Label, uvm.) kann beispielsweise zusätzliche Holz-, Vanille- oder Karamellnoten bekommen.


Durch ein vorher mit einer anderen Spirituose oder einem anderen Getränk belegtes Holz können zusätzlich Aromen wie Rum, Sherry oder rauchige Noten hinzukommen.

Das Ergebnis ist deshalb weniger eine Reparatur eines „schlechten“ Whiskys als vielmehr ein individuelles Whisky-Experiment.


Was bedeutet Whisky Finishing?


Beim Whisky Finishing wird ein bereits gereifter Whisky für einen weiteren Zeitraum in ein anderes Fass gefüllt.

Dieses Fass wurde zuvor beispielsweise für Sherry, Portwein, Rum oder Wein verwendet. Das Holz enthält noch bestimmte Aromastoffe aus der vorherigen Belegung und kann diese während der Nachreifung an den Whisky weitergeben.

Ein Whisky kann dadurch beispielsweise ein fruchtigeres, würzigeres, süßeres oder komplexeres Geschmacksprofil erhalten.

In der professionellen Whiskyherstellung ist dieses Prinzip längst etabliert. Viele Abfüllungen werden nach ihrer eigentlichen Reifung noch in anderen Fassarten nachgereift.


Whisky Finishing zu Hause


Das klassische Fass-Finishing lässt sich allerdings nur schwer im kleinen Maßstab nachbilden. Ein kleines Eichenfass hat im Verhältnis zum Inhalt sehr viel Holzoberfläche. Dadurch kann der Holzeinfluss sehr schnell intensiv werden.

Eine Alternative sind kleinere Stücke aus Eichenholz, sogenannte Staves oder Fassdauben.

Sie bieten eine große Kontaktfläche zwischen Holz und Spirituose und ermöglichen dadurch ein experimentelles Finishing direkt in der Flasche.


Whisky Finish selbst machen mit unserer Soak Staves Box

Whisky mit Eichenholz veredeln


Eichenholz spielt bei der Reifung vieler Spirituosen eine zentrale Rolle.

Während der Lagerung können verschiedene Verbindungen aus dem Holz in das Destillat übergehen. Je nach Holz, Toasting, Fassbelegung und Reifeprozess können unter anderem Aromen entstehen, die an Vanille, Karamell, Gewürze oder geröstetes Holz erinnern.


Bei einem Finishing mit vorbelegtem Holz kommt noch eine weitere Dimension hinzu.

Das Holz kann zuvor beispielsweise mit Rum, Sherry oder einer rauchigen Spirituose in Kontakt gewesen sein. Dadurch kann das Finishing nicht nur klassische Eichenholzaromen, sondern auch zusätzliche geschmackliche Komponenten einbringen.


Whisky mit Rum-, Sherry- oder Rauch-Aromen veredeln


Genau hier wird Whisky Finishing besonders interessant.

Ein und derselbe Ausgangswhisky kann mit unterschiedlichen Finishings völlig unterschiedlich wirken.


Rum-Finishing kann beispielsweise wärmere, süßere und fruchtigere Eindrücke unterstützen.

Sherry-Finishing kann zusätzliche fruchtige, würzige und dunklere Aromeneindrücke beitragen.

Peated bzw. rauchiges Finishing bringt eine rauchigere Richtung ins Spiel.

Dadurch kannst du aus einem Ausgangswhisky mehrere unterschiedliche Geschmacksexperimente entwickeln.


Wie kann man Whisky zu Hause veredeln?


Eine einfache Möglichkeit besteht darin, eine kleine Menge Whisky mit einem geeigneten Stück vorbelegtem Eichenholz in Kontakt zu bringen.

Genau nach diesem Prinzip funktionieren die Soak Staves.

Die Idee dahinter ist einfach: Statt einen ganzen Whisky in ein großes Fass umzufüllen, wird die Wirkung von vorbelegtem Eichenholz direkt in einer kleinen Menge Spirituose ausprobiert.


DIY Whisky Finish Geschenkset - die Soak Staves Box


Bei der Soak Staves Box wird eine 0,7-Liter-Flasche Whisky auf drei kleinere Flaschen aufgeteilt. Jede davon erhält ein anderes Finishing.

So kannst du beispielsweise denselben Ausgangswhisky mit einem Rum-, Sherry- und Peated-Finish vergleichen.


Das macht den entscheidenden Unterschied zu einem gewöhnlichen Whisky-Kauf aus: Du probierst nicht einfach einen anderen Whisky, sondern veränderst gezielt einen vorhandenen.


Wie lange sollte Whisky mit Eichenholz nachreifen?


Wie lange ein Whisky mit Holz in Kontakt bleiben sollte, hängt unter anderem vom Ausgangswhisky, vom Holz, der Oberfläche und der gewünschten Intensität ab.

Deshalb gibt es keine universelle Reifezeit, die für jeden Whisky funktioniert.

Bei den Soak Staves wird für das jeweilige Set eine Reifezeit von etwa zwei Wochen empfohlen. Anschließend lässt sich der veredelte Whisky direkt mit dem ursprünglichen Whisky vergleichen.


Dieser Vergleich ist besonders interessant, weil du dabei nicht nur auf den fertigen Whisky angewiesen bist. Du hast den ursprünglichen Geschmack als Referenz direkt daneben.


Welcher Whisky eignet sich zum Veredeln?


Für ein Whisky-Finishing zu Hause eignen sich vor allem Whiskys, deren Grundcharakter noch genügend Raum für zusätzliche Aromen lässt.

Besonders spannend ist es, einen Whisky zu verwenden, den man bereits kennt. So lässt sich später leichter feststellen, welche Veränderungen tatsächlich durch das Finishing entstanden sind.

Ein guter Ansatz ist deshalb:

Erst probieren – dann veredeln – anschließend direkt vergleichen.

Dabei geht es nicht darum, einen hochwertigen Whisky möglichst stark zu verändern. Viel interessanter ist die Frage:

Was passiert mit genau diesem Whisky, wenn ich ihm ein anderes Finish gebe?


Aus einem Whisky werden drei Geschmackserlebnisse


Das ist auch die Idee hinter der Soak Staves Box.

Eine handelsübliche 0,7-Liter-Flasche wird auf drei kleinere Flaschen aufgeteilt. Dadurch bleibt ein Teil des ursprünglichen Whiskys als Vergleich erhalten, während die anderen Portionen mit unterschiedlichen Finishings experimentell verändert werden können.

Das Ergebnis ist damit nicht einfach eine weitere Whiskyflasche im Regal.

Es wird zu einem kleinen Tasting-Experiment:

Ausgangswhisky gegen Rum-Finish gegen Sherry-Finish gegen Peated-Finish.

Und genau dieser direkte Vergleich macht das Ganze auch für Whisky-Einsteiger interessant.


Whisky veredeln statt eine Flasche abzuschreiben


Ein Whisky, der dir nicht schmeckt, muss deshalb nicht automatisch ein Fehlkauf sein.

Vielleicht fehlt ihm genau die aromatische Richtung, die du persönlich bevorzugst.

Mit einem Whisky-Finishing kannst du ausprobieren, wie sich Eichenholz und unterschiedliche Finishings auswirken und du einen vorhandenen Whisky geschmacklich verbessern kannst. Du musst dafür nicht gleich ein großes Fass anschaffen oder jahrelang auf das Ergebnis warten.


Die Soak Staves Box wurde genau für dieses Experiment entwickelt: drei unterschiedliche Eichenholz-Finishings für Whisky, Rum und andere Spirituosen – kompakt für die Anwendung zu Hause. Die Soak Staves werden in Tirol handgefertigt und sind darauf ausgelegt, unterschiedliche Finishing-Aromen direkt in der Flasche zu erzeugen.


Diy Whisky Finish mit den Soak Staves

Fazit: Whisky schmeckt nicht? Probier ein eigenes Finish


Wenn dir ein Whisky nicht schmeckt, gibt es mehr Möglichkeiten als nur eine neue Flasche zu kaufen.

Du kannst ihn zunächst mit etwas Wasser oder einer anderen Trinkweise ausprobieren, ihn in Cocktails verwenden oder – wenn du experimentierfreudig bist – mit einem Whisky Finishing eine völlig andere Geschmacksrichtung testen.

Besonders spannend wird es, wenn du denselben Ausgangswhisky mit verschiedenen Finishings vergleichst.

Denn genau darum geht es beim Whisky-Veredeln: nicht darum, einen Whisky einfach „besser“ zu machen, sondern herauszufinden, welcher Geschmack dir persönlich am besten gefällt.


Mit der Soak Staves Box wird aus einer Flasche Whisky ein kleines Geschmacksexperiment – und aus dem Whisky in deiner Hausbar vielleicht genau der Whisky, den du eigentlich gesucht hast.

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